Dein Guter Ruf

Freitag, 7. August 2009

Online-Reputation - nur was für Freaks?

Wie das schon klingt ONLINE REPUTATION – Spaß ist anders. Aber so schlimm ist es eigentlich gar nicht und mit einfachen Mitteln ist schon viel zu erreichen. Sofern man ein paar einfache Dinge beachtet:



Grundsätzlich sollte man versuchen, die privaten Einträge im Netz soweit es geht für die Suchmaschinen unsichtbar zu machen. D.h. immer dann, wenn möglich einen Nicknamen verwenden, der keine Rückschlüsse auf den echten Namen zulässt. Dies gilt auch für die E-Mail Adresse. Bei Profilen in privaten sozialen Netzwerken sollte man die Privatisierungsoptionen genau prüfen und auch nutzen. So können dann nur bestimmte Personen, die man selbst bestimmt hat auf das Profil zugreifen. Mit offenherzigen privaten Informationen aus dem Innenleben sollte man aber trotzdem sehr sparsam umgehen, damit nichts in falsche Hände gelangt.

In beruflicher Hinsicht hingegen ist es entscheidend wie und mit was man im Netz gefunden werden möchte und wo man möglicherweise auch noch gezielt „Spuren“ an der richtigen Stelle hinterlässt. Zunächst sollte man sich selbst wie ein Produkt betrachten, dass es zu vermarkten gilt:

1. Situationsanalyse = wie ist meine aktuelle Online-Darstellung: mit welchen Einträgen und an welcher Stelle werde ich gefunden, gibt es Namenvetter oder negative Einträge, sind private Daten sichtbar. Hierfür sollte man eine umfassende Suche durchführen und dabei auch die Portale berücksichtigen, bei denen man sich in der Vergangenheit genutzt hat.

2. Bewertung = wie ist die Wahrnehmung für Andere, die ich erreichen möchte (potentieller Arbeitgeber, Kunden, Kollegen, Mitarbeiter), welche Einträge sind auf den ersten Positionen zu finden, was ist möglicherweise zu privat, negativ oder veraltet und sollte aus dem Netz entfernt werden.

3. Strategie = was möchte ich verbessern, wen möchte ich erreichen. Welches Netzwerk ist sinnvoll oder bin ich schon in zu vielen Netzwerken. Kann ein Außenstehender verstehen, was ich aktuell beruflich mache, wo meine fachliche Qualifikation liegt, was ich für Leistungen anbiete oder brauche ich mehr Vernetzung. Es gibt keine pauschale Aussage, denn hier geht man am besten ganz individuell vor. Nicht jeder braucht einen Beitrag in einem Forum zu verfassen und nicht jeder ist als Mitglied bei Xing gut aufgehoben. Entscheidend ist, man sollte sich über alle Optionen zur Steigerung der Online-Reputation informieren und dann entscheiden, was für die berufliche Entwicklung sinnvoll ist. Natürlich spielt auch der Faktor Zeit dabei eine Rolle, wer nur wenig Zeit sollte sich auf das Wichtigste beschränken und nicht viele Dinge halbherzig machen.

4. Kontrolle = ist die Strategie umgesetzt wird die eigene Reputation regelmäßig mit einer Suche überprüfen. Nur so behält man den Überblick und kann schnell reagieren.

5. Dran bleiben = die Pflege der Online-Reputation ist ein permanenter Prozess. Genau wie das Image eine Produktes, schärft jeder einzelne Maßnahmen das eigene Online-Ich.

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